Umfrage der Fördermittelberater - viel Skepsis gegenüber der Solar-Förderung

München (pts/07.03.2011/12:58) - In der Februar-Umfrage fragten die Fördermittelberater Unternehmer, Angestellte, Freiberufler und Berater, ob die Förderung der Solarenergie noch zeitgemäß sei. Hintergrund ist die zunehmende Kritik in Politik und Gesellschaft an den Förderprogrammen nicht nur für die Solarwirtschaft, sondern für die Erneuerbaren Energien insgesamt.

  • Nur ein Viertel der Befragten möchte gegenwärtige Solarförderung beibehalten
  • Grundsätzlich weiterhin große Zustimmung zur Förderung Erneuerbarer Energien
  • Befragte befürchten keine zusätzliche Belastung der Verbraucher

Gefragt wurde auch nach der grundsätzlichen Einstellung zu den Erneuerbaren Energien: Wird diese von den Befragten grundsätzlich befürwortet und damit auch die Förderung der Solarenergie abgelehnt? Dann wurden zwei Thesen, die von der derzeitigen Bundesregierung immer wieder vorgetragen werden, abgefragt. Dazu gehört die Aussage, dass die Förderung Erneuerbarer Energien die Verbraucher mit höheren Strompreisen belaste sowie die Behauptung, dass von der deutschen Förderung vor allem ausländische Unternehmen profitierten.

231 Personen nahmen an der Befragung teil. 57,6 Prozent von ihnen möchten die Förderung der Solarenergie zumindest moderat absenken oder gar gänzlich streichen. Die moderate Absenkung befürworten demnach vor allem die Unternehmer und die Angestellten, während Freiberufler und Berater dem kaum zustimmen. Nur wenig mehr als ein Viertel der Teilnehmer möchte die gegenwärtigen Subventionen für die Solarenergie beibehalten.

Bei der grundsätzlichen Einstellung gegenüber Erneuerbaren Energien ergab sich, dass die überwiegende Mehrheit keine grundsätzlichen Bedenken hat. 61,5 Prozent halten sie für sinnvoll. Das Argument, dass gerade die Förderung über das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) die Strompreise verteuern könnte, verfängt bei den Teilnehmern nicht: Nur 27,3 Prozent der Befragten glauben dies. Ebenfalls skeptisch sehen die Befragten die häufig geäußerte Behauptung, dass vor allem ausländische Unternehmen von den deutschen Fördermitteln profitierten: Nur 6,5 Prozent glauben dies.

Fazit: Die Skepsis gegen die Förderung der Solarenergie besteht. Das heißt jedoch nicht, dass die Befragten ganz allgemein gegen eine Förderung der Erneuerbaren Energien sind. Sie sind lediglich für eine Reduzierung der Solarförderung. Grundsätzlich zeigen auch Einzelaussagen, dass man gegenüber Fördermitteln sehr differenziert argumentiert:

  • "Die Solarförderung in Deutschland ist technisch nicht besonders sinnvoll. Besser fände ich die Förderung von Gezeitenkraftwerken und der Erdwärme."
  • "Ich bin für eine Begrenzung der Förderung auf eine maximale Anlagengröße von 10 kWp ausschließlich auf Gebäuden."
  • "Förderung nur bei Selbstnutzung, nicht bei Einspeisung."
  • "Fördergelder in die Forschung stecken, bis die Produkte konkurrenzfähig sind."
  • "Wer Solarzellen auf dem Dach hat, beginnt über die Umwelt nachzudenken. Das ist auch viel wert."

Quelle: Umfrage der Fördermittelberater im Zeitraum 1.-28.2.2011. 231 Teilnehmer, davon 76 Unternehmer, 63 Angestellte, 46 Freiberufler und 42 Berater. Die Befragung wurde mit einem Online-Fragebogen durchgeführt.

Fotos (auf Wunsch in Druckqualität) sowie weitere Informationen: Die Fördermittelberater, Martin Buttenmüller, Corneliusstraße 19, 80469 München, Tel. 089 1404938, Fax 089 36104557, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , www.die-foerdermittelberater.de

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Quelle: pressetext.com/news/110307019