Mittelstandsanleihen häufig verpulvertes Geld

Zürich (pts021/05.06.2012/13:45) - Ein Private Placement ist für klein- und mittelständische Betriebe (KMU) die mit Abstand günstigste Variante der Kapitalbeschaffung. "Mittelstandsanleihen eignen sich aufgrund ihrer Nachteile für kaum ein Unternehmen aus dem Bereich KMU. Die Kostenersparnis durch ein Private Placement beträgt im Vergleich dazu mindestens 95 Prozent", erklärt Frank Simon, Head of Corporate Finance der Innovative Financial Management AG (IFM) www.ifm-ag.ch , die sich auf die Strukturierung von Beteiligungen und Kapitalmarktmaßnahmen im Bereich von Mezzanine-Kapital für klein- und mittelständische Unternehmen spezialisiert hat.

Überteuertes Finanzprodukt

Nicht nur die Entwicklung der meisten Mittelstandsanleihen ist schlecht, sondern auch der Ruf dieser noch jungen Papierform unter Finanzexperten. Der gewichtigste Minuspunkt sind die hohen Kosten, die Emittenten ins Haus stehen: Die Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde BAFIN, die geforderte Wirtschaftsprüfung, jedoch auch die Roadshow und das externe Rating gehen enorm ins Geld und erhöhen damit den finanziellen Druck auf die Emittenten.

Dazu kommen jedoch noch andere erschwerende Umstände: Neun Monate bis zu einem Jahr vergehen bis zum Listing an der Börse, zudem sind die Mindestanforderungen oft horrend. Bei einer Mindestemissionssumme von 10 Mio. Euro kommen Mittelstandsanleihen etwa für viele Startups kaum in Frage.

Private Placements umgehen unnötigen Aufwand

Mit einem Bruchteil an Kosten kommt die Kapitalbeschaffung über den Verkauf von Anteilsscheinen mittels Private Placement über die IFM aus, wie Simon darlegt. "Vorteil ist hier, dass nur institutionelle Anleger angesprochen werden. Dadurch wird die behördliche Genehmigung überflüssig, da es zu keinem öffentlichen Angebot kommt."

Die Streuung der angesprochenen Investoren ist vernünftiger, so der Experte, und auch bei anderen Rahmenbedingungen haben Private Placements eindeutig die Nase vorne: Die IFM-Begleitung ist bereits ab einem Kapitalbedarf von 300.000 CHF bzw. 250.000 Euro möglich, zudem beträgt ihr Zeitkorridor von der Auftragserteilung bis zum Debut am Kapitalmarkt bloß sechs Wochen.

Gezielte Suche statt Gießkanne

Den ersten Schritt im Private Placement bildet das Auswahlverfahren, bei dem IFM den vom Kunden eingereichten Businessplan nach seinen Platzierungsmöglichkeiten abschätzt und ein Angebot zur Umsetzung der Kapitalmarktmaßnahme erstellt. Nimmt der Kunde die Offerte an, beginnt die Erstellung des Emissionsprospekts. Dieses stellt neben Chancen und Risiken des Investments sowie rechtlichen Belangen auch das Management und Umfeld der Emittentin vor und beschreibt, worin genau investiert wird.

Derartige Informationen gilt es fortan nach außen zu vermitteln. Das geschieht durch die gezielte Ansprache möglicher institutioneller Investoren mit Infos über Projektgegenstand, Kapitalbedarf, zu erwartende Rendite und Ansprechpartner. "Statt mit der Gießkanne zu arbeiten, liefern wir dem Kunden die Liste mit den Ansprechpartnern bei den Investmenthäusern, die für seine jeweilige Branche relevant sind", erklärt IFM-Sprecher Simon.

Weltweite Platzierung

Im Unterschied zur nur auf Deutschland beschränkten Mittelstandsanleihe werden alle Emissionen von Private Placements auf dem internationalen Kapitalmarkt platziert. "Das bringt erhebliche Vorteile: IT-Themen lassen sich etwa sehr gut in den USA platzieren, wo es viel mehr auf diesen Bereich fokussierte und risikobereite Fonds gibt als anderswo", legt Simon dar.

Sind Investoren interessiert, werden nach einer ersten Grobprüfung die Bedingungen ausgehandelt. Der Investor erstellt einen Letter of Intent und zeichnet nach einer Detailprüfung die Emission.

Die Innovative Financial Management AG hat sich auf die Strukturierung von Beteiligungen und Kapitalmarktmaßnahmen im Bereich von Mezzanine-Kapital für kleine und mittelständische Unternehmen spezialisiert. Das Emissionshaus begleitet die Klienten bei der Auswahl des bankenunabhängigen Finanzierungskonzepts bis an den Kapitalmarkt in jeder Phase des Unternehmenszyklus.

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Quelle: www.pressetext.com/news/20120605021