Neue Bankenaufsicht darf nicht zum Wechsel von HGB zu IFRS führen

Berlin (pts019/13.12.2012/13:20) - Zur Einigung der europäischen Finanzminister über eine Bankenaufsicht durch die EZB erklärt der Präsident des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, Christian Brand: "In weiten Teilen begrüße ich diesen Beschluss, wenngleich er natürlich in vielen Punkten einen Kompromisscharakter hat. Der Schwellenwert von 30 Milliarden Euro im Heimatland ist nicht nachvollziehbar und führt dazu, dass viel zu viele Banken der europäischen Aufsicht unterstellt würden. Die neue Form der Aufsicht darf auf keinen Fall dazu führen, dass Banken, die bisher nach HGB bilanzieren, nunmehr gezwungen werden, nach IFRS zu berichten. Nachdem das Thema der Bankenaufsicht nun abgehandelt wurde, müssen wir uns jetzt mit Augenmaß den anderen Themen der Bankenunion widmen. Auch hier gilt: Gründlichkeit vor Schnelligkeit bei einer klaren Berücksichtigung deutscher Interessen!"

Über den VÖB
Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, ist ein Spitzenverband der deutschen Kreditwirtschaft. Er vertritt die Interessen von 62 Mitgliedern, darunter die Landesbanken sowie die Förderbanken des Bundes und der Länder. Die Mitgliedsinstitute des VÖB repräsentieren mit 1.991 Milliarden Euro knapp 24 Prozent der Bilanzsumme des deutschen Bankenmarktes (Geschäftsjahr 2011). Mit rund 80.000 Beschäftigten nehmen die öffentlichen Banken ihre Verantwortung für Mittelstand, Unternehmen, die öffentliche Hand und Privatkunden wahr und sind in allen Teilen Deutschlands fest in ihren Heimatregionen verwurzelt. Mit knapp 47 Prozent sind die VÖB-Mitgliedsbanken Marktführer bei der Kommunalfinanzierung und stellen zudem rund 24 Prozent aller Unternehmenskredite in Deutschland zur Verfügung.

Weitere Informationen unter www.voeb.de

Aussender: Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V.
Ansprechpartner: RA Dr. Stephan Rabe
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Tel.: +49/30/81 92 - 1 61
Website: www.voeb.de

Quelle: www.pressetext.com/news/20121213019
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