Inklusion braucht Aktion Tour 2014 - Zusammenfassung

Health Media e.V.Um die Thematik "Inklusion" verstärkt in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, führte der Health-Media g.e.V. in diesem Jahr erstmalig die "Inklusion braucht Aktion" - Radtour durch.

Die Teilnehmer fuhren in Tagesetappen einmal rund um Schleswig-Holstein herum - insgesamt über 700 km ! Gestartet wurde am 30.April in Flensburg, wo am 10. Mai auch der Zieleinlauf statt fand.

Ziel des Projektes ist es, Vorurteile und "Barrieren in den Köpfen" abzubauen und durch inklusive Aktionen während der Tour neue Verbindungen, Partnerschaften und Netzwerke zwischen Vereinen sowie Menschen mit und ohne Handicap zu schaffen.

Grußwort von Marcel Wüst

Radprofi (1989 - 2001) bei internationalen Rennställen 2 x Tour de France / 4 x Giro d`Italia / 6 x Spanienrundfahrt.

Marcel WüstDie Tour "Inklusion braucht Aktion" ist ein tolles Projekt, mit dem nicht nur Aufmerksamkeit für dieses, in der heutigen Zeit so wichtige, Thema geschaffen wird. Während der Tour, die von so vielen Menschen bewältigt wird, zeigt sich, dass die Verschiedenartigkeit kein Hindernis dafür ist, gemeinsam Dinge zu erleben. Und, Erlebnisse schaffen Emotionen und diese wiederum verbinden Menschen in Deutschland und aller Welt.

Ich wünsche allen Teilnehmern auf ihrer Tour um Schleswig Holstein herum, sowie in allen weiteren Lebenslagen einen kräftigen Rückenwind!

Alles Gute und keep smiling! Euer Marcel

Mehr über Marcel auf: www.facebook.com

Grußwort von Sven Marx

Einem sympathischen - und ebenfalls etwas "verrückten" - Typen aus Berlin (derzeit in den USA unterwegs) erhielten wir ein tolles Statement:

Sven Marx"Hallo" an Alle, die sich an der "Inklusion braucht Aktion" Tour beteiligen, ob nun aktiv oder im Hintergrund bei wichtigen Arbeiten.

Ich freue mich, dass es Menschen gibt, die ein Miteinander schaffen wollen. Es gibt leider noch viele Personen, auf beiden Seiten, die Scheu haben, aufeinander zu zugehen. Ich bin mir aber sicher, dass durch die tolle, wichtige Arbeit vieler Helfer in naher Zukunft ein Miteinander als "normal" empfunden wird.

An meinem Beispiel sieht man, dass man keine Angst haben muss vor Menschen mit einer Behinderung. Ja, ich habe Einschränkungen; doch mein Leben spielt sich unter den Augen der "normalen" Menschen ab. Warum soll es also nicht noch mehr Akzeptanz geben? Freud und Leid empfinden alle Menschen gleich, also lasst uns was gemeinsam erleben.

Ich freue mich ganz besonders, dass ich Karl Grandt im nächsten Jahr ein paar Tage begleiten kann und wünsche ihm und allen Teilnehmer in diesem Jahr viel Spaß, nur wenig Regen und natürlich immer eine pannenfreie Fahrt.

Viele Grüße von meiner "Route 66"- Tour, Sven

Mehr Infos über Sven Marx und seine Touren: www.sven-globetrotter.com und www.facebook.com

Karl Grandt

Start der Tour 2014

Als ehrenamtlicher Projektleiter des Health-Media g.e.V. nehme ich Sie nun mit auf die

"Inklusion braucht Aktion" - Tour 2014

Auf geht's ....!

1.Tag, Mi., 30.04.2014 - Flensburg => Niebüll

Bei strahlendem Sonnenschein brachte ein dutzend Zumba Tänzerinnen die Teilnehmerinnen der "Inklusion braucht Aktion" - Tour 2014 vor dem Start in Stimmung. Flensburgs Stadtpräsidentin Swetlana Krätzschmar hielt eine engagierte Ansprache zu den Anwesenden, die mit den Worten endete" Ich freue mich, dass durch dieses tolle Projekt "Inklusion braucht Aktion" der Inklusionsgedanke nun auch im Radsport Einzug erhält". Pünktlich um 11 Uhr gab sie dann den "Startschuss" in Form eines Nebelhorns, welches laut durch die Musikanlage ertönte.. Ein Streifenwagen der Flensburger Verkehrspolizei fuhr mit Blaulicht vorweg und zügig ging es durch Flensburgs Straßen bis zu Stadtgrenze. Dort kehrte der größte Teil der FahrerInnen um, aber einige ¨hartgesottene¨ vom Radsportverein TRIAS und die Ladies vom Fitnessstudio ¨Mrs. Sporty¨ fuhren noch einige Kilometer weiter mit in Richtung erstes Etappenziel Niebüll.

2.Tag, Do., 01.05.2014 - Niebüll => Husum

Um 7:07 Uhr klingelte, wie jeden Tag auf der "Inklusion braucht Aktion" - Tour 2014, der Handy-Wecker und ein neuer, spannender Tag wurde ¨eingeläutet¨ :-)).
Nach einem Obst-, Tomaten und Salatgurken- Frühstück und der Erledigung einiger Internet- und Schreibarbeiten u.a.m. ging es gegen 11 Uhr los in Richtung Husum…

3.Tag, Fr.,02.05.2014 - Husum => Büsum

Heute lag ein politisch orientierter Termin an. Ich traf mich vor dem Rathaus mit dem Bürgervorsteher Enke und dem Beauftragten für die Belange der Menschen mit Behinderungen in Husum, Hans Böttcher. Wir führen sehr interessante Gespräche und ich zeichnete Interviews auf für die "Inklusion braucht Aktion" - Tour 2014 - Sondersendung bei unserem weiteren Inklusions-Vereinsprojekt, R4H - das Radio für barrierefreie Köpfe, über den Inklusionsgedanken und deren Sinn und Ziel und sind zu dem erfreulichen Ergebnis gekommen, dass bei der nächsten "Inklusion braucht Aktion" - Tour, die im kommenden Jahr ja von Dänemark über Flensburg nach Polen und zum Endziel San Milano in Italien führen wird, wieder in Husum ein Zwischenstopp stattfinden wird, unter Einbeziehung verschiedener Institutionen und es wurden sogar Gedanken und Vorschläge geäußert, es evtl. zu einem kleinen ̈Inklusions-Stadtfest ̈ auszuweiten...

Das komplette Tour-Tagebuch finden Sie auf: www.inklusion-aktion.de

Ende der Tour 2014

Nach 700 km Sonne, Sturm und Regen - aber auch viiiel Spaß, Freude und ERFOLG wieder zuhause .... !

Neben den persönlichen positiven Erlebnissen konnten mit den Städten Husum, Norderstedt und der Landeshauptstadt Kiel drei Städte für die Tour 2015 gewonnen werden, die dann eine größere Aktion (mit Livemusik, Schulen und Vereinen u.a.m.) mit uns zusammen durchführen werden, um die Thematik "Inklusion" in die Öffentlichkeit zu transportieren.
Was für ein Erfolg für diese erste Tour !

Unser Dank gilt unseren ehrenamtlichen VereinsmitarbeiterInnen, den zahlreichen Helfern und Helferinnen in Flensburg und auf den einzelnen Etappenzielen, den Zumba- TänzerInnen des Teams von Anja König, den Sponsoren und Partnern und letztendlich auch den Medien, die umfangreich und positiv darüber berichtet haben !

Wir freuen uns sehr über die positive Resonanz auch aus politischen Kreisen und die Zusagen, zukünftig offen(..ner) gegenüber der Thematik "Inklusion" zu sein und solche und insbesondere unser Projekt "Inklusion braucht Aktion" - Tour 2014 zu unterstützen und ganz besonders freuen wir uns über das tolle und befürwortende Grußwort der neuen Bundesbehindertenbeauftragten Verena Bentele, welches sie uns während der Tour zugeschickt hat. "Ich muss zugeben, ich wäre gerne dabei" ließ sie uns wissen..

VIELEN, viiiielen HERZLICHEN Dank an!!

  • Tina König und ihr tolles ZUMBA Team
  • Lauro Müller, unserem super Fotografen, Monique und ihrer Freundin
  • Ulf Dupke mit seinem PMN Event Team

und insbesondere an unseren Partner, die VSF Fahrradmanufaktur Oldenburg,

VSF Fahrradmanufaktur Oldenburg

sowie an die Tour-Botschafter Ilse Ommen und Hans Jürgen Heinzmann vom Radsportverein TRIAS Flensburg und Paratriathlet Lars Hansen, Vize-Weltmeister 2013 und an alle Anderen, die wir hier nicht alle aufführen können, all die "unsichtbaren" Helfer und Helferinnen, ohne die ein solches Projekt nicht durchführbar wäre !

Und, last but not least, auch an all die Sponsoren, die uns mit Rat, Tat und Equipment zur Seite gestanden haben und stehen, an die Stiftung Aktion Mensch und insbesondere an unseren Partner, die VSF Fahrradmanufaktur Oldenburg:

DANKE ! - DANKE !! - DANKE !!!

Die nächste "Inklusion braucht Aktion" - Tour

Die nächste "Inklusion braucht Aktion" - Tour wird im Juli - August 2015 vom Health-Media e.V. durchgeführt, dann geht's von Flensburg nach San Milano in Italien. 2016 findet dann die Endtour statt, bei der es dann von Flensburg nach Brasilien gehen wird, zu den Paralympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro. Infos unter www.inklusion-aktion.de

Kontakt: Health-Media g.e.V.
Vorstand - Liane Schwarz
Projektkoordination - Karl Grandt
Tel.: 04643 - 187 979
e-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bildmaterial: LaurosKunst und K. Hamann