Fringe Benefits als wichtiger Puzzlestein in HR-Strategien der Zukunft

Podiumsdiskussion präsentiert von SodexoWien (pts023/10.11.2014/14:30) - Mitarbeiter-Motivationslösungen sind für Unternehmen so wichtig wie nie zuvor. Sodexo Benefits & Rewards Services Austria lud Experten zur Podiumsdiskussion auf die Personal Austria, Österreichs größte Fachmesse für Personalwesen.

Unter dem Titel "Fringe Benefits - Wunschliste von morgen" diskutierten Experten über Trends und die neuen Herausforderungen in der heutigen und zukünftigen Arbeitswelt. Fringe Benefits sind freiwillige betriebliche Zusatzleistungen und werden heute häufig schon als selbstverständlich vorausgesetzt. Laut aktuellen Studien sticht hier als besonders fordernd die Generation Y heraus. Die betriebliche Bereitstellung von Fitnessangeboten findet sich hier ebenso wie Gesundheits- und Pensionsvorsorgemaßnahmen oder immer häufiger auch Kinderbetreuungsangebote.

"Generell muss heute ein Unternehmen alles tun, um seinen Mitarbeitern höchstmögliche Flexibilität und Komfort zu bieten, um letztendlich eine Verbesserung der Lebensqualität zu bewirken. Das beginnt bei einem angenehmen Arbeitsklima, geht über die serviceorientierte Bereitstellung von Zusatzleistungen und reicht auch ins Private. Legt man hierauf ein Augenmerk, wird man mit leistungsfähigen, motivierten und loyalen Mitarbeitern belohnt", so Andreas Sticha, CEO Sodexo Benefits & Rewards Services Austria, der persönlich durch die rege Diskussion führte.

Thomas Kellerberger, Abteilungsleiter HR-Services bei der Allianz Versicherungs-AG, bestätigt: "Fringe Benefits sind ein wichtiger Bestandteil in Großbetrieben, ein Muss letztendlich, denn die Entlohnung ist ähnlich und man unterschiedet sich durch diese Maßnahmen von anderen Arbeitgebern." Besonderes Augenmerk liege heute in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. "Flexibilität und Heimarbeitsplätze sind sehr gefragt. Seit Jahresbeginn stehen bei uns bereits ein Betriebskindergarten, Ferienbetreuung und ein Kids-Corner an Fenstertagen bereit. Und in Kürze werden wir die Vorteile des Kinderbetreuungspass von Sodexo für unsere Mitarbeiter nutzen", so Thomas Kellerberger.

Mag. Adolf Lehner, Vorsitzender Zentralbetriebsrat der UniCredit Bank Austria AG, sieht für die Zukunft als wesentlichen Punkt das sogenannte "Cafeteria-Prinzip". "Je nach Lebensphase soll jeder selbst entscheiden können, welche Fringe Benefits er in Anspruch nimmt. Manche Arbeitnehmer suchen Unterstützung in der Kinderbetreuung, andere vielleicht aber in der Pflege von Angehörigen, wieder andere im Gesundheits- oder Vorsorgebereich oder bevorzugen einen Bildungsscheck - man muss individuell auf jeden eingehen", betont Mag. Adolf Lehner.

Die Möglichkeiten, Mitarbeiter zu motivieren, zeigen sich also vielfältig und sind manchmal auch mit geringen finanziellen Mitteln umsetzbar.

Hier betont Mag. Doris Palz, Managing Director bei Great Place to Work®, die Wichtigkeit der Konzeption und Evaluierung von Maßnahmen. "Oft fehlt bei Maßnahmen die Reflexion für wen sie gemacht werden und man sollte analysieren, was überhaupt sinnvoll ist. Jeder Mitarbeiter möchte individuell wahrgenommen werden. So finden sich kreative Beispiele für persönliche Wertschätzung: Eine NÖ Unternehmensleitung beauftragte etwa einen externen Dienstleister, um die Autos der Mitarbeiter im Schichtdienst im Winter von Schnee frei zu räumen, damit diese nur noch ins Auto steigen und zur Familie heimfahren können - kleine Maßnahme mit großer Wirkung."

Mag. Adolf Lehner nennt als Vorsitzender des Zentralbetriebsrats der UniCredit Bank Austria als Praxisbeispiel den weit verbreiteten und äußerst beliebten Sodexo Restaurant Pass: "Ein klassisches Thema ist natürlich der Mittagstisch, hier haben wir zwei unterschiedliche Handhabungen. In der Zentrale können die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen die Betriebsküche nutzen. Für den Filialbetrieb geben wir zum Ausgleich dafür in ganz Österreich den Sodexo Restaurant Pass aus."

Es werden also bereits jetzt in vielen heimischen Unternehmen Fringe-Benefit-Strategien umgesetzt. Doch wie wird sich dieser Bereich weiter entwickeln?

"Der Wunsch nach Freizeit wird mehr artikuliert und hat an Bedeutsamkeit gewonnen. Es werden kreative Ansätze wie "Tausche Gehalts-Erhöhung gegen zusätzlichen Urlaub" gesucht, um beispielsweise früher in Pension gehen zu können. Hier kommt auch dem Steuergesetzgeber eine besondere Bedeutung zu. Es braucht eine gemeinsam erarbeitete stringente Strategie, welche Bereiche hier entlastet oder gefördert werden sollen", so Univ.-Prof. Mag. Dr. Sabine Urnik, Vizedekanin der Universität Salzburg.

Alle Diskutanten stimmten darüber ein, dass auch die Unterstützung des Gesetzgebers hinsichtlich der Steuergesetzgebung benötigt wird, um die rechtlichen Rahmenbedingungen den sich verändernden Verhältnissen der Arbeitswelt anzupassen.

Sodexo ist seit über 20 Jahren in Österreich vertreten. Das Knowhow als Marktführer fließt in die permanente Weiterentwicklung unterschiedlichster Dienstleistungsangeboten zur Mitarbeitermotivation.

"Uns ist es ein Anliegen, unsere Kompetenz als Art Plattform zum Austausch zur Verfügung zu stellen und so noch lebenswertere Arbeitswelten für alle zu gestalten. Hier möchten wir Hand in Hand mit allen relevanten Stakeholdern zusammenarbeiten. Es sind viele positive Veränderungen sichtbar - das wollen wir weiter vorantreiben", so Sodexo-CEO Andreas Sticha.

Aussender: Sodexo Benefits & Rewards Services Austria GmbH
Ansprechpartner: Gabor Zsirka
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel.: +43 (0)1 328 60 600
Website: www.sodexobenefits.at

Quelle: www.pressetext.com/news/20141110023
Fotos: www.pressetext.com/news/media/20141110023
Fotohinweis: Podiumsdiskussion präsentiert von Sodexo