Pflanzen fürs Zuhause steigern nicht nur die Luftqualität in einem Raum, sie sehen auch geschmackvoll aus und steigern somit unmittelbar die Wohnqualität. Dennoch gibt es einige Menschen, die von sich behaupten, sie hätten kein Talent, sich um Grünpflanzen zu kümmern, allerdings ist die Fähigkeit, sich um Zimmerpflanzen zu kümmern, kein automatisches Talent.
Man muss sich lediglich etwas mit den Bedürfnissen der Zimmerpflanzen befassen, um zu erkennen, was sie brauchen und schon kann jeder mit etwas Mühe eine kleine Oase in den eigenen vier Wänden erschaffen. Eine attraktive Innenraumbegrünung erfordert zudem nicht viel Zeit, sodass sogar Berufstätige ohne Schwierigkeiten einen kleinen Garten in ihrem Wohnzimmer halten können.
Eine wirklich einfache Möglichkeit, Topfpflanzen zu versorgen, ist die Hydrokultur, denn bei dieser Pflanzart werden die Pflanzen in ein Bett aus saugfähigem Ton gesetzt. Die Wurzelspitzen können sich in der Hydrokultur schnell ausbreiten, außerdem erhalten die Wurzeln so die benötigte Feuchtigkeit aus den porigen Körnern. Zwar eignen sich nicht alle Pflanzen für die Unterbringung in einer Hydrokultur, Pflanzen mit sehr geringem Wasserbedarf stehen hierbei oft etwas zu feucht.
Doch man muss keine besonderen Hydrokulturpflanzen erwerben, um die Vorteile der Hydrokultur nutzen zu können, denn im Grunde kann jede Pflanze, die aus regenreichen Gebieten der Erde stammt, so eingesetzt werden. Für ein Umtopfen sollte man den Wurzelballen der Grünpflanze am besten unter einem leichten Wasserstrahl von Erde befreien und ihn dann vorsichtig in den neuen Topf setzen. Das Granulat sollte einfach nur leicht einrieseln, ein Festdrücken ist nicht notwendig, und mit einem Wasserstandsmesser kann man zu jeder Zeit prüfen, ob die Zimmerpflanze Wasser braucht.
Auch wenn man ein Gartenteichbecken anlegen möchte, eignet sich das spezielle Granulat: die Grünpflanzen finden Halt zwischen den Steinchen und das Wasser bleibt frisch, weil man keine Erde für die Wurzeln nutzt.
Zusätzliche Infos zu dieser Thematik befinden sich hier.
Autor: Jenny Bindemann
Quelle: www.Artikel4free.com
Zuletzt aktualisiert am Samstag, 20. November 2010 11:50












Google Chrome,
Opera und 