Flüchtlinge

Juncker in Frankfurt: Deutsche Flüchtlingspolitik ist „grandiose Leistung“

Berlin (pts029/05.11.2015/16:35) – EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat die deutsche Flüchtlingspolitik gelobt und die Solidarität aller EU-Staaten eingefordert. „Mir ist eine deutsche Bundeskanzlerin lieber, die sich den Problemen stellt – auch Herz zeigt“, sagte Juncker am Donnerstag beim Wirtschaftstag der Volks- und Raiffeisenbanken in Frankfurt. „Was in der Flüchtlingsfrage passiert, ist eine grandiose deutsche Leistung. Aber andere müssen auch mitmachen. So geht das nicht, dass Schweden, Deutschland, Österreich, die Niederlande die Hauptlast tragen. Andere müssen mitmachen. Dass ist ein Solidarwerk der Europäischen Union und wenn wir dieses Problem nicht in den Griff kriegen, wird die Europäische Union scheitern.“

Erwin Taglieber: Ja, wir schaffen das!

DHV: Flüchtlinge menschenwürdig unterbringen!

Ostfildern (pts014/30.09.2015/10:25) – Für eine Willkommenskultur in einem von Mitmenschlichkeit getragenen Europa spricht sich der Deutsche Holzfertigbau-Verband e.V. (DHV) mit Sitz in Ostfildern bei Stuttgart aus. DHV-Präsident Erwin Taglieber begrüßte den Entschluss des Deutschen Holzwirtschaftsrates (DHWR), einen Koordinierungsstab „Flüchtlingswohnraum in Holzbauweise“ einzurichten. Laut Bericht des Europäischen Wirtschaftsdienstes (EUWID) soll sich das Expertengremium gezielt mit Unterbringungsmöglichkeiten für Verfolgte befassen. Ziel ist, Anfragen des Bundes, der Länder und Kommunen zu bündeln, Produktionskapazitäten des Holzbaus abzuschätzen und konkrete Anforderungen zu definieren, die die benötigten Unterkünfte in Holzbauweise zu erfüllen haben. Der DHV ist im Koordinierungsstab des DHWR mit Sitz und Stimme vertreten.

Helmut Kurt Porzsinszky

Sie haben es wahrlich nicht leicht … von Helmut Kurt Porzsinszky

Sie haben es nicht leichte heutzutage, die Politiker, von da und von dort – und ganz besonders nicht jene aus Europa, aus Deutschland und Österreich. Aber auch allen Staaten dazwischen und auch anderswo. Alle eben welche sich zur Zeit, ob Sie das nun wollen oder nicht, sich mit der Problematik der Flüchtlinge befassen müssen.

Da lesen und hören wir über die Nachrichten das Österreich, Deutschland und Schweden so unbedingt helfen wollen und das auch tun. Dann wieder von Ungarn und anderer Staaten das sie das überhaupt nicht tun wollen. Dann wieder, dass Sie gerecht verteilt werden sollten und dann kommt noch die EU.

Österreich soll Zeichen setzen

Erstickt und verreckt in Österreich! Ethik pro Austria fordert: Zeichen setzen – Fahnen auf Halbmast

Wien (pts033/27.08.2015/15:45) – Kaum fassbar, welche Szenen sich in dem LKW auf der A4 abgespielt haben müssen. Dutzende Menschen sind nicht einfach gestorben – sie sind elendiglich verreckt. Ethik pro Austria fordert ein Zeichen von all jenen, die Menschen noch als Menschen sehen und nicht als Ware oder Sache. Schleuser sind keine Gutmenschen, sondern Kriminelle, denen Geld wichtig ist, die die Menschlichkeit mit Füßen treten und die bei Problemen, einfach den Schlüssel aus einem LKW abziehen und das Weite suchen, während 50 Menschen auf der Ladefläche langsam und qualvoll ersticken.

Integrationskurse helfen Migranten schneller zur Arbeit

Migranten, die einen Integrationskurs absolviert haben, finden schneller einen Arbeitsplatz. Diese Erfahrung macht der Bildungsanbieter Berlitz, der seit 2005 bundesweit über 650 solcher Kurse durchgeführt hat. „Zahlreiche Beispiele belegen, wie sinnvoll die staatlich finanzierten Integrationsmaßnahmen sind“, berichtet Vera Janssen, Manager Governmental Business bei Berlitz.