30
Dez.
2013

Die Zauberkuh

Eine Geschichte für Kinder

Die Zauberkuh

Es war einmal vor Ur Traum Zeiten.. Zu Zeiten also, als die Maikäfer noch grüne Hosen trugen.

Es war eine Zeit in welcher es auch noch so lustige Hexen gab.. Welche immer so um die 80 cm Groß waren und sich unsichtbar machen konnten. Es waren gute Hexen und halfen oft in Not geratenen Menschen, besonders aber Kindern.
In solch einer Zeit also, wo nicht nur die Maikäfer grüne Hosen trugen, sondern auch mancher Knabe, und so manches Mädchen unter dem Rock. Da lebte in einem kleinen Dorf bei Weimar eine Familie. Sie bestand aus Vater Mutter und dem kleinem Maurice. Und übrigens auch einem Rind, welches ein ganz besonderes Rind war. Nicht nur das es eine Gesamthöhe von etwa 2 Metern Schulterhöhe hatte, nein, es war auch noch rosa gefleckt. Und konnte überdies auch noch zaubern. Mit anderen Worten es war also eine Zauberkuh - Ju Huu.
Und das lies den kleinen Maurice nicht und nicht in Ruhe. Er hatte vom Vater gesehen, als dieser in den Stall ging, dass er da irgend so einen Zauberspruch sprach - worauf die Kuh den Schwanz hob und anstatt des Üblichen eine Menge Taler von hinten heraus fielen.
Nun dachte sich der kleine Maurice wenn diese Kuh also von hinten Taler fallen ließ dann konnte sie doch auch genauso gut buntes Zuckerzeug fallen lassen.
Doch so sehr er sich auch bemühte, es wollte und wollte nicht klappen..
Er konnte sich den Zauberspruch, welchen der Vater immer sagte, nicht merken. Es war etwas von Kugeln und Sternen. Oder auch von Talern und Anderem. Er wusste es einfach nicht, und das machte ihn immer wieder sehr traurig ...

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Kommentare (7)

  • Birgit

    Birgit

    15 Jan. 2014 um 17:33 |
    Doch immer wieder wenn der kleine Maurice, er war ja schon fast 10 Jahre alt, in den Stall ging versuchte er es auf's Neu. Doch es wollte und wollte einfach nicht - einfach nicht funktionieren.

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  • Helmut Kurt Porzsinszky

    Helmut Kurt Porzsinszky

    15 Jan. 2014 um 17:37 |
    Eines schönen Tages um die Mittagszeit, kurz vor dem Mittagessen, ging er wieder in den Stall um es wieder einmal zu versuchen. Da stand plötzlich so ein kleines grünes Männchen, mit spitzem Hut und Feder vor ihm und sprach ihn an.
    Hallo, kleiner Maurice, warum sagst du immer den falschen Spruch.
    Maurice, welcher noch ganz verdattert und verwundert, höchst überrascht über dieses kleinen Männchen war, welches plötzlich da im Stall war, war erst einmal voller Verwunderung ganz sprachlos und fand keine Worte. So das ihn das Männchen wieder ansprach.
    Warum, kleiner Maurice, sagst du immer den falschen Spruch. Fragte es noch einmal.
    Ja wenn ich doch nicht den richtigen weiß, meinte nun Maurice.
    Weißt du Ihn? ... kannst du ihn mir sagen, fragte Maurice. Natürlich kann ich das, sagte lachend das Männchen.
    Ja dann sage in mir doch, platze es aus Maurice heraus...

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  • Birgit

    Birgit

    15 Jan. 2014 um 17:40 |
    Da lachte das kleine grüne Männchen, lange und laut.
    Und, sagte es lauernd, was kannst du mir dafür geben?
    Maurice dachte kurz nach, griff dann in seine Hosentasche und holte 3 verschiedene Knöpfe hervor. Seinen größten, geheimen Schatz.
    Da meinte er, zwei davon will ich Dir geben wenn du mir den richtigen Spruch sagst. Und auch noch dann von dem Zuckerberg, welchen ich ja von dieser Kuh möchte. Da lachte das grüne Männchen nur noch mehr, und noch länger und lauter, so dass Maurice ganz ungehalten wurde und ärgerlich mit dem Fuß aufstampfte.
    Ich hab ja sonst nichts meinte er. Was soll ich Dir denn nur geben? Das Männchen aber sagte: Wie wäre es denn wenn du mir Deine erste Freundin schenken würdest…

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  • Helmut Kurt Porzsinszky

    Helmut Kurt Porzsinszky

    15 Jan. 2014 um 17:42 |
    Nun lachte Maurice, und auch lange. Ich hab ja gar keine Freundin meinte er! Aber wenn du einmal eine hast, dann könntest du sie mir schenken sagte das Männchen.
    Maurice dachte kurz nach und überlegte. Er dachte sich wenn ich einmal eine Freundin habe, kann ich sie ihm ja schenken.
    Ich werde wohl wieder eine Freundin haben, es gibt ja so viele. Und überdies dachte er an die Unmengen von Zuckerbergen und süßen Sachen welcher dann haben würde. Immer und immer wieder, und das machte die Entscheidung leicht.
    Und so sagte er zu, und versprach dem kleinen grünen Männchen, dass er ihm seine erste Freundin schenken würde.
    Und nun bitte, forderte er ganz ungeduldig den Zauberspruch.

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  • Helmut Kurt Porzsinszky

    Helmut Kurt Porzsinszky

    15 Jan. 2014 um 17:44 |
    Nun gut, sagte das Männchen, ich werde in Dir sagen! Merk in Dir aber gut, mein Junge, diesen Rat geb ich Dir noch dazu.
    Also, der Zauberspruch geht so:
    "Abra Ka Dabra in weiten Fernen, und bei den goldenen Sternen, um alle Kugeln und Umugln, und aller hebe den Schwanz und mache Taler."
    Und kaum hatte es den Zauberspruch gesagt war das Männchen auch schon verschwunden. Maurice der gerade damit beschäftigt war sich diesen langen komplizierten Spruch zu merken, fiel auf das es sich bei dem Spruch um Taler handelte. Diese wollte er doch aber gar nicht, er wollte Zucker-Zeugs und süße Sachen und wollte keine Taler machen.Das wollte er nicht von der Kuh. Und so wollte er das Männchen deswegen auch noch befragen. Doch dieses war nicht mehr da. Es war verschwunden. Und so sehr sich Maurice auch anstrengte um es doch irgendwo zu entdecken - er konnte es nicht. Das Männchen war verschwunden. Er rief es auch noch einige male und war nun ziemlich durcheinander.
    In jedem Falle aber wollte er sich diesen Zauberspruch merken.

    Plötzlich stand die Mutter neben ihm im Stall und fragte ihn weshalb er denn nicht hören könne. Es sei das Mittagsessen angerichtet und er solle doch nun rasch kommen. Vorher noch die Hände Waschen sagte Sie noch, und war auch schon wieder weg. Maurice, noch ganz verwirrt von dem Geschehen ging zum Waschtrog im Hofe und wusch sich die Hände, dann ging dann in Stube wo schon der Vater und die Muter bei Tisch saßen und auf ihn warteten.
    Ja wo warst Du denn so lange Maurice, sprach der Vater. Die Mutter meinte darauf er sein im Stall gewesen. Aha, meinte der Vater nur sehr nachdenklich. Nun aber wollen wir Essen. Der Vater sprach das Tischgebet und dann wurde schweigend gegessen.

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  • Birgit

    Birgit

    15 Jan. 2014 um 17:46 |
    Als das Mittagsessen vorbei war ging Maurice wieder in den Hof um zu spielen - zumindest sagte er so zu seinen Eltern. Doch ihm war gar nicht zum Spielen, denn wir wissen ja was er wollte.
    Also war es klar das er in den Stall ging. Er stellte sich vor die Kuh und sagte den Zauberspruch:
    "Abra Ka Dabra, in weiten Fernen, und bei den goldenen Sternen, um alle Kugeln und Umugln und aller, hebe den Schwanz und mache Taler"

    Und tatsächlich es fielen Taler um Taler zu Boden. Aber keine Zuckersachen wie er sich das ja eigentlich gewünscht hatte und trotz alledem irgendwie auch erwartete.

    Plötzlich kam die Birgit in den Stall. Die Birgit war die Tochter vom Bauern vis-à-vis. Ach hier steckst du Maurice, plauderte Birgit gleich erst einmal munter drauf los. Ich habe dich schon überall im Hof gesucht. Wollten wir nicht gemeinsam zu dem nahen Weiher gehen, um Kaulquappen zu fangen? Wir wollten doch auskundschaften, wie aus einer solchen Kaulquappe ein Frosch oder vielleicht sogar ein Froschkönig wird. Hast du unsern Plan denn schon wieder vergessen? Ach Maurice, wo hast du nur immer deine Gedanken.
    Fast genauso, wie bei dem plötzlichen Erscheinen des kleinen grünen Männchens, war Maurice auch jetzt verdattert. Er hatte wirklich alles vergessen ...

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  • Birgit

    Birgit

    15 Jan. 2014 um 17:48 |
    Aber - war das auch ein Wunder, bei all den aufregenden Ereignissen?
    Das die Kuh im Stall Taler machen konnte, hatte er beobachtet, und dass der Vater zu diesem Zweck einen Zauberspruch sagte auch, nur war der irgendwie mächtig kompliziert. Der Vater musste wohl lange geübt haben, damit er ihm so locker von der Zunge ging. Der Vater wusste nicht, dass Maurice ihn heimlich bei seinem Tun beobachtet hatte, es war ja auch nicht vorsätzlich - eher zufällig geschehen. so getraute sich der Kleine natürlich aber auch nicht den Vater vielleicht sogar nach dem Spruch zu fragen. Und dann aber, heute, tauchte im Stall dieses kleine grüne Männchen auf, und es Wünschte sich für das Zauberwort als Lohn, das Versprechen, seine erste Freundin geschenkt zu bekommen. Gut, den Zauberspruch für Taler wusste er nun, obwohl er ja eigentlich den für einen Zuckerberg wissen wollte, aber wie würde das mit seinem Versprechen werden? ... darüber wollte Maurice aber jetzt noch nicht nachdenken. Der Zauberspruch jedenfalls funktionierte schon einmal.
    Und jetzt erst fiel ihm ein, dass ja die Birgit noch nichts wusste von seiner ganz besonderen Kuh. Und auch Birgit bemerkte erst jetzt die Menge von Talern, die hier überall am Stallboden lagen. Wo kommen denn all die Taler her, fragte sie erstaunt. Ist da jemanden ein Geldsäckel entzwei gegangen? Wie sonst kommen sonst Taler in den Mist? Und da erst fiel Maurice ein, dass er vergessen hatte der Kuh ein Tuch unter zu legen, wo sie die Taler hätte hinein fallen lassen kann. Also so etwas darf ihm, wenn die Kuh erst Zuckerzeug macht, nicht mehr passieren.
    Wer soll denn dann solche schmutzigen Süßigkeiten essen wollen ???

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