Weltdiabetestag 2015 am 14. November

Salzburg (pts026/11.11.2015/12:00) - Der Weltdiabetestag macht auf die weltweite Bedeutung der chronischen Stoffwechselkrankheit Diabetes und ihre dramatischen Folgeerkrankungen öffentlich aufmerksam.

Gemäß der aktuellen Presseinformation der Österreichischen Diabetesgesellschaft hat sich Diabetes mellitus Typ 2 zur Volkskrankheit entwickelt. Jedes Jahr gibt ist in Österreich rund 10.000 Todesfälle in Folge von Diabetes, 2.500 Amputationen, 300 neue Dialysepatienten und 200 neu erblindete Patienten. Begünstigt wird die Erkrankung durch fettreiche, ballaststoffarme Ernährung, Bewegungsmangel, Rauchen, Bluthochdruck und durch höheres Lebensalter.

Zum Zeitpunkt der Diagnose weist jeder zweite Typ-2-Diabetiker bereits Folgeschäden auf. Es ist daher enorm wichtig, mit Lebensstil-Interventionen schon in den Vorstufen des Diabetes - wie gestörtem Nüchternblutzucker und gestörte Glukosetoleranz - anzusetzen. Eine frühe Diagnose und bestmögliche Behandlung ist wichtig.

Der Behandlungserfolg bei Diabetes hängt wesentlich von Selbstmanagement der Betroffenen ab. Dazu bedarf es einer guten Patientenschulung.

Das Wissen über die Höhe des Blutzuckers ist deswegen so essenziell, weil sie den Betroffenen Aufschluss darüber geben, wie die Nahrungsaufnahme, körperliche Aktivität und die medikamentöse Behandlung den Blutzucker beeinflussen. Die Ergebnisse der Selbstkontrolle helfen dem Patienten, mit der Erkrankung im täglichen Leben umzugehen, informiert die Österreichische Diabetesgesellschaft.

Selbsthilfegruppen der ÖDV leisten Prävention auf allen Ebenen. Beratung der Betroffenen durch Betroffene hat eine besondere Qualität - "Selbst erlebt heißt, ich weiß wovon ich spreche!" Erfahrungsaustausch in den Gesprächsrunden und laufende Informationen durch Expertenvorträge stärken die Eigenverantwortung und führen zu einem besseren Selbstmanagement der DiabetikerInnen, um die gefürchteten Folgeschäden (Herzinfarkt, Schlaganfall, Dialyse, Fußamputation, Erblindung) zu vermeiden.

"Eine Diabetes-Erkrankung ist für die Betroffenen eine große Herausforderung im Alltag. Es gibt aber kaum eine Erkrankung, bei der jeder einzelne selbst so viel zum günstigen Verlauf beitragen kann", sagt Anna Mayer, Bundesvorsitzende der Österreichischen Diabetikervereinigung.

Aussender: Österreichische Diabetikervereinigung
Ansprechpartner: Sandra Ketteler
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel.: +43 662 832789
Website: www.diabetes.or.at

Quelle: www.pressetext.com/news/20151111026