Unruhige Zeiten für Automobilaktien

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Aktienbesitzer sollten stets ein waches Auge auf gesamtwirtschaftliche und -politische Entwicklungen haben, um bezüglich Chancen und Risiken ihres Portfolios auf dem letzten Stand zu bleiben. Momentan ist das besonders angeraten, um schnell auf aktuelle Meldungen reagieren zu können. Unabhängig davon, auf welche Art die Investoren ihr Geld anlegen, zur Zeit brauchen sie auf dem Börsenparkett besonders starke Nerven. In erster Linie ist dafür die unruhige wirtschaftliche Gesamtlage verantwortlich, die von schlechten Nachrichten rund um Strafzölle, Handelsdifferenzen oder politische Unsicherheit geprägt ist. Kein Wunder, wären doch insbesondere deutsche Unternehmen von den Handelshemmnissen gefährdet, die durch die von US-Präsident Trump immer wieder per Twitter ins Spiel gebrachten Strafzölle, beispielsweise auf PKW aus Europa, drohen. Wer einen Account bei einem Onlineanbieter wie Weiss Finance besitzt, kann leicht auf eigene Faust mit Aktien, Anleihen oder Fonds handeln. Kaufen oder verkaufen von Positionen sind hier nur wenige Klicks entfernt, sodass Anleger schnell auf aktuelle Entwicklungen reagieren können, da die Trades quasi in Echtzeit mit minimalem Zeitverzug möglich sind. Experten und Wagemutige können darüber hinaus auf so einer Plattform Anlageformen wie Devisen oder Rohstoffe ordern, was den Aktionsspielraum noch einmal deutlich ausweitet.

Gerade die exportorientierten deutschen Autohersteller würden unter den angedrohten Zöllen sehr leiden. Allerdings träfe dies nicht nur die aus Deutschland in die USA exportierten PKW. Konzerne wie BMW, VW oder Daimler verfügen längst über Fabriken in den USA, die von derlei Strafzöllen nicht betroffen wären. Dafür leiden sie jedoch unter den bereits eingeführten Zöllen auf Stahl oder Aluminium. So steht beispielsweise das größte Werk von BMW nicht in Deutschland oder China, sondern in Spartanburg im US-Staat North Carolina, wo SUVs des Konzerns wie X3 oder der X6 für den Weltmarkt produziert werden. Die Einführzölle auf die Rohstoffe sorgen jedoch dafür, dass in dem Werk, das auf diese Ausgangsstoffe angewiesen ist, die Produktion deutlich erschwert wird. Auf diese Weise gefährdet die restriktive Politik der US-Regierung auch die heimischen Arbeitsplätze. Für BMW heißt dies, dass die Situation durch die protektionistische Politik doppelt erschwert wird.

Das sind keine guten Nachrichten für Besitzer von Aktien des Autokonzerns. Seinen Wettbewerbern in Deutschland und Europa oder Asien geht es ähnlich, weshalb deren Aktien momentan zu den Verlierern an den Weltbörsen gehören. Doch genau aus dem aktuell negativ geprägten Bild ergibt sich für wagemutige Anleger auch eine Chance. Die nun verbilligten Kurse führen dazu, dass das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) der deutschen PKW-Produzenten sich noch einmal verbessert. Dabei liegt dieses angesichts der Milliardengewinne, die die Konzerne in letzter Zeit eingefahren haben, im Vergleich zu anderen Industriebranchen bereits überdurchschnittlich hoch. Für langfristig orientierte Investoren bietet die aktuelle Situation somit gute Chancen auf einen Einstieg. Wer aus Zeitgründen oder aufgrund fehlender Kenntnisse lieber nicht in einzelne Aktien investieren möchte, der kann dies mit einem Aktienfonds hervorragend tun. Hier gibt es diverse Anbieter, die auf die PKW-Branche spezialisiert sind und die Hersteller in unterschiedlichsten Kombinationen im Portfolio aufführen.