Auto und Verkehr

Mehr Autofahrer setzen auf Ganzjahresreifen

Für viele Autobesitzer steht aktuell der saisonale Reifenwechsel an. Der Anteil an Autobesitzern, der sich den Wechsel dank Ganzjahresreifen sparen will, wächst: Laut einer Studie des ADAC waren es im Jahr 2013 14,6 Prozent, in diesem Jahr sagten schon 18,5 Prozent der Befragten, dass sie Ganzjahresreifen nutzen. Weitere 36 Prozent können sich grundsätzlich vorstellen, welche zu kaufen. Dabei sind die Allrounder besonders bei kleineren Autos beliebt, mit wachsender Größe des Autos nimmt die Bereitschaft zur Nutzung ab.

Der neue ICE 4 im Vergleich

Die Deutsche Bahn hat ihren neuen ICE 4 vorgestellt. Der Hochgeschwindigkeitszug kommt zwar nur noch auf eine maximale Geschwindigkeit von 250 km/h, doch er soll den Fahrgästen im Inneren mehr Reisekomfort bieten. Im Dezember 2017 sollen die ersten Züge in Betrieb gehen und dann nach und nach die Fahrzeuge der Generationen 1 und 2 ablösen. Am meisten dürften sich Bahnreisende im neuen ICE auf eine verbesserte Klimaanlage und eine höheren Anzahl an Sitzplätzen freuen. Außerdem verfügt der ICE 4 als erstes Modell über Fahrradstellplätze.

Elektroautos: Kaufprämie reicht nicht aus für einen schnellen Durchbruch

Stuttgart (pts045/04.05.2016/16:15) – Mit der eingeführten Kaufprämie für Elektroautos fällt der Preisaufschlag für die betroffenen Modelle deutlich, allerdings noch nicht genug. Im Durchschnitt der betroffenen Modelle liegt er noch bei ca. 20 Prozent.

Nach langer Diskussion hat die Bundesregierung vergangene Woche eine Kaufprämie für Elektroautos verabschiedet. Der Kauf eines reinen Elektroautos wird mit 4.000 Euro gefördert, Plug-in-Hybride mit 3.000 Euro.

Deutschlands Normalverbraucher fahren mit Ottokraftstoff

Derweil die Elektroautomobilität in aller Munde ist und der Steuervorteil für Diesel in Deutschland bleibt, ist es der Benzinmotor, der das Land antreibt. Mit einem Marktanteil von über 66 Prozent fahren auf Deutschlands Straßen, zumindest was Kfz angeht, mehr als doppelt so viele Benziner wie Dieselautos. Abgeschlagen folgt an dritter Stelle das Flüssiggas, das aber laut Kraftfahrt-Bundesamt im Vergleich zum Vorjahr einen prozentualen Rückgang von 3,7 Prozent verzeichnete.

Horváth & Partners-Studie: Wenig Preissenkung bei Elektroautos

Stuttgart (pts022/05.04.2016/10:00) – 2015 kosteten rein batteriebetriebene Elektroautos im Durchschnitt knapp 40 Prozent mehr als vergleichbare konventionell betriebene Fahrzeuge. Damit bleibt der Preisaufschlag neu zugelassener Stromer nur leicht unter Vorjahresniveau. Plug-in-Hybride sind im Durchschnitt rund 25 Prozent teurer als entsprechende Referenzfahrzeuge. Ein Teil des Preisaufschlags kann über geringere Energiekosten wieder eingeholt werden: Trotz niedriger Ölpreise sind die Energiekosten je Kilometer bei einem Verbrenner um den Faktor 2,4 teurer als bei einem reinen Elektrofahrzeug.

Autokauf: So viel geben Männer mehr aus als Frauen

Männer kaufen seit jeher teurere Autos als Frauen. Was eine aktuelle Datenerhebung nun zeigt: Der Unterschied zwischen den Finanzierungssummen ist überraschend groß.

Berlin, 23.03.2016. Die Zahlen bekräftigen ein Klischee: Beim Autokauf sind Männer eher bereit, die Vernunft etwas in den Hintergrund zu stellen als Frauen und investieren höhere Summen. Was nun eine Datenerhebung des Online-Kreditvergleichsportals smava (www.smava.de) ergeben hat: Der Unterschied ist recht deutlich und beträgt fast ein Viertel, nämlich 24 Prozent. Während die durchschnittliche Finanzierungssumme bei den Männern gut 16.000 Euro beträgt, nehmen Frauen „nur“ gut 12.900 Euro auf, um ein Fahrzeug zu bezahlen.

Neue 3D-Prozesstechnik erstmals live vorgestellt

Würzburg (pts019/21.03.2016/11:00) – Je leichter das Bauteil, desto teurer – dies war lange Zeit das Motto der Hersteller. Die neue Prozesstechnik „xFK in 3D“ könnte das nun ändern. Basierend auf Berechnung und Simulation entstehen hier Faserverbundteile mittels dreidimensionalen Wickelns. Auf dem „Automobil Industrie Leichtbau-Gipfel“ am 15. März 2016 im Würzburger Vogel Convention Center wurde die Innovation erstmals live demonstriert.

Eine Million Elektrofahrzeuge – Millionen-Ziel könnte 2021 erreicht werden

Stuttgart (pts015/21.03.2016/10:00) – Rund 44.000 Elektrofahrzeuge (inkl. Plug-ins) waren Ende 2015 auf Deutschlands Straßen unterwegs – ein Plus von fast 70 Prozent zum Vorjahr. Und das, obwohl 2015 nur sieben neue Plug-in-Modelle und kein neues reines Elektrofahrzeug auf den Markt kam. Laut der aktuellen Mobilitätsstudie der Managementberatung Horváth & Partners könnten es Ende 2016 bereits über 75.000 sein, 2021 über eine Million. Dazu müssten sich allerdings wichtige Treiber der Elektromobilität weiter verbessern.

Leicht geht auch günstig

Würzburg (pts021/15.02.2016/15:00) – Je leichter das Bauteil, desto teurer – dies war lange Zeit das Motto der Hersteller. Die neue Prozesstechnik „xFK in 3D“ könnte das nun ändern. Basierend auf Berechnung und Simulation entstehen hier Faserverbundteile mittels dreidimensionalen Wickelns. Auf dem „Automobil Industrie Leichtbau-Gipfel“ am 15. März 2016 im Würzburger Vogel Convention Center wird die Innovation den Teilnehmern erstmals in einem exklusiven Workshop demonstriert – von der Idee bis zum fertigen Bauteil.

Der Diesel unter Druck

Würzburg (pts010/05.02.2016/12:00) – Der Ruf des Dieselmotors hat in den vergangenen Monaten massiv gelitten. Aktuell ringt die Politik um schärfere Emissionstests – wohl wissend, dass ein kompletter Verzicht auf den Selbstzünder zumindest kurzfristig utopisch ist. Gleichzeitig betonen deutsche OEMs, wie wichtig der Diesel für die Umsetzung der europäischen CO2-Ziele sei. Der Präsident des Verbands der Automobilindustrie, Matthias Wissmann, erklärte auf der Detroit Motor Show, der Diesel könne seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten, und gab die Richtung vor: „Wir halten am Diesel fest.“ Doch welche Rolle kann der Diesel künftig spielen? Was sind die Alternativen? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich das Fachmedium „Automobil Industrie“ in der aktuellen Ausgabe und hat dafür mit Experten aus Politik und Wirtschaft gesprochen.

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