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Schwierige Situation für pflegende Angehörige (© silonos - Fotolia.com)

Neues Gesetz zur Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf: Kein guter Tag für die Familien

Berlin (pts022/11.12.2014/14:55) – Kein guter Tag für Familien! Obwohl die Gesetzesvorlage der Familienministerin, die der Bundestag kommende Woche im Parlament verabschieden soll, erstmals berufsfreie Zeiten für pflegende Angehörige vorsieht, geht die Regelung an der Lebenswirklichkeit der betroffenen Familien vorbei.

Weder lässt sich eine akute Pflegesituation innerhalb von zehn Tagen organisieren, noch kann die Bereitstellung eines Darlehns aus Steuermitteln als 90-prozentige Lohnersatzzahlung eine zufriedenstellende Lösung für pflegende Angehörige sein: Er oder sie steigt für bis zu zwei Jahre aus dem Beruf aus und verzichtet ganz auf ein berufliches Fortkommen. Auch in den Folgejahren muss er oder sie finanzielle Einbußen verkraften, da das Darlehn zurückgezahlt werden muss.

Alexandra Herzog, Vorsitzende des BHSB

Der BHSB e.V. bezieht Stellung: „Schwarze Schafe gibt es überall“

Berlin (pts015/13.08.2014/11:30) – Zu den Pressemitteilungen der Sozialverbände über Missstände bei Anwerbung ausländischer Pflegekräfte, erklärt BHSB-Vorsitzende Alexandra Herzog: „Schwarze und graue Schafe gibt es nicht nur in der ambulanten Pflege, worauf die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in ihren Pressemitteilungen hinweist. Auch im Bereich der Pflegehilfe und Seniorenbetreuung gibt es Agenturen, die ihre Mitarbeiter bei Problemen im Stich lassen, unterbezahlen oder viel zu lange arbeiten lassen, leider.“