Jugendarbeitslosigkeit

Infografik: Teils große regionale Unterschiede bei der Jugendarbeitslosigkeit | Statista

Teils große regionale Unterschiede bei der Jugendarbeitslosigkeit

Die Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland ist vergleichsweise niedrig. Und: In der Bundesrepublik gibt es vergleichsweise geringe regionale Unterschiede. Die OECD hat Daten veröffentlicht, die die Spannweite der Jugendarbeitslosigkeit auf der ersten Ebene unterhalb der Staaten zeigen. In Deutschland sind dies die Bundesländer, in anderen Ländern vergleichbare Instanzen. Die Daten zeigen, dass vor allem in einigen südeuropäischen Ländern die Situation noch schlimmer ist, als es der Durchschnittswert darstellt. So lag auch in Italien 2013 die Jugendarbeitslosigkeit in der Spitze deutlich über 50 Prozent. In Spanien wurden sogar 73,3 Prozent vermeldet.

Infografik: Jugendarbeitslosigkeit bei Frauen und Männern bewegt sich auseinander | Statista

Jugendarbeitslosigkeit bei Frauen und Männern bewegt sich auseinander

Die Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland ist zuletzt gesunken. Im Juni 2015 bezifferte das Statistische Bundesamt die Erwerbslosenquote von 15 bis unter 25-Jährigen (saisonbereinigt nach dem ILO-Konzept) auf 7,1 Prozent. Im Januar 2014 lag sie noch bei 7,9 Prozent. Allerdings: Männer und Frauen profitieren nicht in gleichem Maßen davon. Während bei den Männern die Quote zuletzt bei 8,1 Prozent lag, lag sie bei den Frauen bei 6,0 Prozent – ein Unterschied von 2,1 Prozentpunkten. Anfang 2014 lag der Unterschied noch nur bei 1,4 Prozent, Ende 2014 sogar nur bei 0,8 Prozent. Seitdem hat sich die Quote bei den Männern leicht verschlechtert, während sie bei Frauen zwischen 15 und 25 Jahren um über ein Prozent sank.

Diyarbakır/Amed

„Let’s get work!“- Jugendarbeitslosigkeit und Diyarbakır/Amed

„Diyarbakır? Wie bitte? Was?“ – So ungefähr war die Reaktion mancher der Teilnehmenden, als sie den Namen dieser Stadt im Südosten der Türkei (Nordkurdistan) zum ersten Mal hörten.

Was den meisten ebenfalls unbekannt war, wird oft als „Kurdenproblem oder -thematik“ bezeichnet und ist der politische Hintergrund dieser Region, in der sowohl Kurden, Armenier, Assyrer/Aramäer als auch Türken leben und in der es seit vielen Jahrzehnten immer wieder Spannungen gibt: Schon der Name der Stadt ist umstritten: Von der Türkei seit 1937 als Diyarbakır bezeichnet, verwenden viele der dort ansässigen Kurden den Namen Amed für sie – auch als Protest gegen die Namensgebung seitens des türkischen Staates.

Trenkwalder International AG - Konferenz

Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit: Österreich als Best-Practice-Beispiel

Brunn a. Gebirge (pts014/26.04.2013/12:15) – Private Arbeitsvermittler, wie z.B. die Trenkwalder Gruppe, sorgen schon heute dafür, dass mehr als 6 Mio. junge Menschen in Europa in den Arbeitsmarkt integriert werden. Trotzdem gibt es vor allem in der CEE-Region Aufholbedarf, was die Zusammenarbeit zwischen den öffentlichen und privaten Arbeitsagenturen anbetrifft. Österreich fungiert als Best-Practice-Beispiel für die Ausarbeitung einer EU-Empfehlung zu diesem Thema für Osteuropa.

Barbara Bittner, FH Campus Wien

100 Jahre Soziale Arbeit: Symposium an der FH Campus Wien

Wien (pts009/23.11.2012/10:45) – Hundert Jahre Ausbildung in der Sozialen Arbeit, zehn davon an der FH Campus Wien, sind Anlass für eine Veranstaltung am 27. November 2012 an Österreichs größter akkreditierter Fachhochschule. Seit Ilse Arlt 1912 in Wien die „Vereinigten Fachkurse für Volkspflege“ gründete, haben sich die Lebensverhältnisse der Bevölkerung massiv verändert. Vor welchen Herausforderungen Sozialarbeit und Sozialpädagogik heute stehen, diskutieren ExpertInnen beim Symposium an der FH Campus Wien.

Ilse Artl, Tochter einer großbürgerlichen Familie mit vielseitigem sozialem Engagement, erkannte früh, dass es zu wenig ist nur zu helfen „wie es das gute Herz einem sagt“. Sie gründete eine Schule und auch eine Fürsorgewissenschaft, da sie begriff dass Soziale Arbeit weit über die Hilfe im Einzelfall hinausgeht. Die Gründerin von Österreichs erster Ausbildungsstätte für Sozialarbeit und Sozialpädagogik propagierte auch die Idee, dass gesellschaftliche Rahmenbedingungen analysiert und verändert werden müssen, um soziale Not zu beseitigen.

László Andor und Károly Pataki

Trenkwalder – 20.000 „junge Jobs“ für Europa

Schwadorf bei Wien (pts021/12.09.2012/14:30) – Allein im letzten Jahr hat Trenkwalder rund 20.000 Jugendlichen in 19 Ländern Europas einen Job vermittelt und leistet damit bereits einen signifikanten Beitrag zu den beschäftigungspolitischen Zielen der EU-Kommission im Rahmen der Initiative „Jobs for Europe“.

Angesichts der angespannten Beschäftigungssituation in Europa wird die Rolle der privaten Arbeitsvermittler immer wichtiger. Zu diesem Ergebnis kamen auch die Teilnehmer der Konferenz „Jobs for Europe“ vorige Woche in Brüssel.