WfbM

Michael Zargarinejad / BAG:WfbM

12. Bundeskongress der Werkstätten für behinderte Menschen

Frankfurt (pts027/03.09.2012/14:20) – Vom 26. – 28. September 2012 findet in Freiburg das größte bundesweite Zukunftsforum zum Thema Arbeit und Behinderung statt. Rund 2.500 Besucher werden zum 12. Werkstätten:Tag erwartet. Alle vier Jahre lädt die Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG:WfbM) Fachbesucher mit und ohne Behinderung ein, um über die politische und fachliche Weichenstellung zu diskutieren. Schirmherr des Werkstätten:Tages 2012 ist Bundespräsident Joachim Gauck.

Inklusion ist der Begriff, der einen gewaltigen Veränderungsprozess ankündigt, welcher die gesamte Gesellschaft betreffen wird. 110 Vorträge und Workshops mit internationalen Experten der beruflichen Teilhabe setzen sich konkret mit dem Wandel, den Chancen und der Verantwortung von Sozialunternehmen in diesem Prozess auseinander.

Günter Mosen, Vorsitzender der BAG:WfbM (Foto: BAG:WfbM)

Werkstätten für behinderte Menschen bieten Langzeitarbeitslosen Chancen

Frankfurt/Main (pts009/20.04.2012/11:00) – Für den harten Kern der Langzeitarbeitslosen – 400.000, so die aktuellen Zahlen – braucht es neue Unterstützungsansätze. Das Know-how und die Infrastruktur von Werkstätten für behinderte Menschen könnten genutzt werden, so der Vorstandsvorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG:WfbM) Günter Mosen.

Langzeitarbeitslose bräuchten eine individuellere Betreuung, die stärker ihrer persönlichen Lebenssituation Rechnung trägt, urteilte Heinrich Alt, der für Hartz IV zuständige Vorstand der Bundesagentur für Arbeit (BA) im Interview mit der Deutschen Presseagentur am 15. April 2012: „Wir brauchen für diese Menschen kein Breitband-Antibiotikum an Hilfen, sondern einen Maßanzug.“

„In Werkstätten haben wir die Erfahrung sowie die ausgebildeten Fachkräfte, um Unterstützungsleistungen und Arbeitsprozesse an Menschen anzupassen – individuell auf die Person abgestimmt. Wir können diesen Maßanzug schneidern“, führt Mosen aus.