Social-Media-Experte: Mittelstand schafft sich ab

Mittelständlern fehlen Personalrecruitingkonzepte, ©Institut Michael Ehlers GmbHBamberg (pts010/15.05.2014/10:10) - Jobangebote steigen, doch die Bewerberquoten sinken: Das ist das Bild, mit dem der Mittelstand heute in Deutschland kämpft. Eine aktuelle Studie zeigt jetzt auf, warum. "Firmen im digitalen Zeitalter fehlen die Konzepte zur Mitarbeitergewinnung. Dem Mittelstand muss es gelingen, neue Kommunikationswerkzeuge zu nutzen, wenn er die wenigen qualifizierten Bewerber/innen nicht an Konzerne verlieren will", warnt Social-Media-Experte Michael Ehlers.

"Der Kampf um Talente wird härter, doch der Mittelstand sucht noch immer mit denselben Werkzeugen wie vor 20 Jahren nach neuen Mitarbeitern", kritisiert Ehlers. Junge Menschen, die ins Berufsleben einsteigen, kommunizieren im Social Media Zeitalter anders. Die Studie "Die veränderten Anforderungen an das mittelständische Recruiting", die das Institut Michael Ehlers mit Forschungsleiter Michael Plentinger durchgeführt hat, belegt dies nun mit konkreten Zahlen. Und sie zeigt auf, wie der Mittelstand die vorhandenen Potentiale im Bereich des Social Web nutzen kann.

"Ohne klares Konzept und strukturiertes Vorgehen werden profitable Mittelständler auf Grund des fehlenden Nachwuchses bald Existenzsorgen bekommen", glaubt Ehlers. "Die Konzerne graben mit ihren professionellen Recruiting-Abteilungen den Markt ab. Der Mittelständler kann da nur mit professioneller Beratung entgegenwirken."

Facebook statt Arbeitsamt und Jobmessen

Digitale Medien, Homepage, Social Media und Karriereportale verdrängen traditionelle Kanäle wie Arbeitsamt, Jobmessen und Printmedien zunehmend. Allein die Tatsache, dass beinahe 100 Prozent der Befragten täglich online sind, verdeutlicht die Bedeutung des Internet für die Gewinnung neuer Mitarbeiter. Potentielle Mitarbeiterinnen halten sich eben genau dort auf, wo ihre Freunde sind - insbesondere in sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram oder in Business-Netzwerken wie Xing und LinkedIn.

70 Prozent der befragten Personen bewerben sich mittlerweile ausschließlich online. Die Motive, sich im Social Web auf Karriereseiten und Portalen zu bewegen, sind Jobangebote, aktives Networking mit Personalverantwortlichen, Informationserwerb über interessante Arbeitgeber sowie der Aufbau einer gewissen Bindung zu den Unternehmen, die als Arbeitgeber in Betracht gezogen werden.

Viele Mittelständler trauen sich noch nicht in die Welt der sozialen Medien, aus Angst vor Fehlern und dadurch den potentiellen Gefahren der Social Media zu unterliegen. Doch genau hier müssen Mittelstandsunternehmen umdenken, den Umgang mit diesen Medien lernen und so ihre Wettbewerbsvorteile ausbauen. Wichtig ist, dass die Online- und Social-Media-Präsenzen attraktiv und seriös gestaltet sind, sodass potentielle Arbeitnehmer ein positives Bild mit dem Unternehmen assoziieren. 80 Prozent der Befragten lassen sich so etwa "sehr von Online-Rezensionen beeinflussen". Ein Arbeitgeber, über den die eigenen Mitarbeiter im Netz Positives berichten, steigt so etwa signifikant im Ansehen. Mittelständler können Social Media also gezielt nutzen, indem sie Mitarbeiter motivieren, ihre Meinung online zu posten.

"Ein Umdenken im Rekrutierungsprozess ist unumgänglich", fordert Ehlers. Zu berücksichtigen seien demographische Entwicklungen, die deutlich veränderte Erwartungshaltung des Bewerbermarktes und der richtige und professionelle Umgang mit sozialen Medien. "Durch die Nutzung vorhandener Potentiale werden die Arbeitgebermarke gestärkt, die Arbeitgeberattraktivität nachweislich gesteigert und ein nachhaltiges, erfolgreiches Recruiting gesichert", versichert Ehlers unter Berufung auf die Studienergebnsse.

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Quelle: www.pressetext.com/news/20140515010
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