Zwei Drittel gehen optimistisch ins neue Jahr

INTEGRAL, Persönlicher vs. gesellschaftlicher OptimismusWien (pts002/29.12.2015/10:00) - Der Jahreswechsel steht bevor, und die ruhige Zeit zwischen den Feiertagen nutzen viele, um sich über die Zukunft Gedanken zu machen. INTEGRAL hat nachgefragt, wie optimistisch Herr und Frau Österreicher in die Zukunft blicken: zwei Drittel bekunden positive persönliche Aussichten. Das ist der niedrigste Wert seit 2003.

17% der Befragten geben an, sehr optimistisch in die eigene Zukunft zu schauen, weitere 49 sind zumindest eher positiv gestimmt. Dem gegenüber sieht ein Viertel (26%) den eigenen Ausblick eher und jeder Siebzehnte (6%) sehr pessimistisch. Das gilt für Frauen wie Männer. Junge Menschen (14-19 Jahre) sind überdurchschnittlich optimistisch - hier sind satte 85% sehr oder eher zuversichtlich. Im Gegensatz dazu sind die über 70-Jährigen die pessimistischste Gruppe mit nur 56% Optimisten. Hohe formale Bildung und/ oder hohes Haushaltseinkommen tragen ebenfalls zu positiven Aussichten bei - so sind drei Viertel der Befragten mit Matura- oder Universitätsabschluss positiv gestimmt. Auch Eltern von Kindern unter 14 Jahren sind überdurchschnittlich optimistisch.

Interessanterweise steigt der persönliche Optimismus immer nach Nationalratswahlen an - offenbar entstehen hier Erwartungen an spürbare Veränderungen in der Politik, die aber nicht eingelöst werden. Der aktuelle Optimismus ist der niedrigste Wert seit 2003. Vor allem seit 2009 (83% Optimismus nach der Nationalratswahl) ist ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen. Während jedoch immerhin noch zwei Drittel der Bevölkerung optimistisch hinischtlich der persönlichen Zukunft sind, glauben nur 46% an eine positive Entwicklung der Gesellschaft.

"Die Österreicher sind verunsichert durch die Serie von Krisen und Katastrophenmeldungen der letzten Jahre. Und seit einiger Zeit macht sich das Gefühl breit, dass es in Österreich nur mehr bergab geht und dass die Politiker nichts dagegen tun können oder wollen", meint dazu Bertram Barth, Geschäftsführer von INTEGRAL. Das ist natürlich "Jammern auf hohem Niveau" und kann sich auch wieder ändern, wenn die österreichische Politik Gestaltungswillen und Problemlösungsfähigkeit demonstriert.

Dies sind Ergebnisse aus der INTEGRAL-Eigenforschung. Im Rahmen des INTEGRAL-Telebus wurden Anfang Dezember 2015 1.000 Personen repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 14 Jahren zu diesem Thema befragt.

Über INTEGRAL

INTEGRAL ist ein Full-Service-Institut und Anbieter maßgeschneiderter Marktforschungslösungen auf wissenschaftlicher Basis, von der Datenerhebung bis zur Lieferung handlungsrelevanter Informationen und Empfehlungen. In Kooperation mit dem Heidelberger Sinus-Institut, dessen Mehrheitsanteile INTEGRAL im Jahr 2009 übernommen hat, engagiert sich der österreichische Marktforscher intensiv in der Sinus-Milieu®-Forschung. Die Ergebnisse bieten Marketingentscheidern aus Unternehmen, Medien und Politik wettbewerbsrelevante Informationen über Märkte und Zielgruppen.

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Quelle: www.pressetext.com/news/20151229002
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