Neue Broschüre: VÖB setzt Impulse für Kapitalmarktunion

Berlin (pts012/17.02.2015/11:10) - Europäischer Binnenmarkt für Finanzierungsinstrumente soll Zukunftsfähigkeit des EU-Wirtschaftsraums fördern

  • Chance für spezifisch europäische, langfristig orientierte Kapitalmarktkultur nutzen
  • Finanzmarktstabilisierung durch Vielfalt der Geschäftsmodelle; Wettbewerbsgleichheit gewährleisten und Besonderheiten nationaler Finanzmärkte beachten

Die Etablierung einer Kapitalmarktunion in der Europäischen Union ist eine Priorität der Europäischen Kommission. Jonathan Hill, EU-Kommissar für Finanzstabilität, Finanzdienstleistungen und Kapitalmarktunion, wird daher am 18. Februar 2015 ein Grünbuch mit Vorschlägen vorlegen. Hierzu erklärt Georg Baur, Mitglied der Geschäftsleitung des VÖB sowie Leiter des Geschäftsbereichs Kapitalmarkt, Recht und Zahlungsverkehr:

"Wir begrüßen die Absicht der Kommission, einen europäischen Binnenmarkt für Finanzierungsinstrumente zu schaffen. Faire Wettbewerbsbedingungen und eine Vielfalt der Geschäftsmodelle werden für den Erfolg der Kapitalmarktunion sowie für die Finanzmarktstabilität von zentraler Bedeutung sein. Vor einer fundamentalen Neuordnung des europäischen Kapitalmarkts sollte die ausführliche Prüfung der verschiedenen nationalen und regionalen Gegebenheiten stehen. Das Projekt der Kapitalmarktunion bietet eine historische Chance, eine spezifisch europäische, vor allem langfristig orientierte Kapitalmarktkultur zu entwickeln und damit einen Gegenpol zu einer kurzfristigen Shareholder-Value-Kultur zu bilden."

Mit dem heute in Berlin vorgestellten Impulspapier möchte der VÖB als Spitzenverband der öffentlichen Banken seine Expertise in den Bereichen der langfristigen Infrastruktur- sowie Mittelstandsfinanzierung in den Dialog einbringen und Anregungen für bedarfsgerechte und nachhaltige Finanzierungslösungen geben.

Baur abschließend: "Wir nehmen das Angebot zum Dialog von Kommissar Hill sehr gerne an und stellen mit dem vorliegenden Impulspapier unseren konstruktiven Beitrag zum Gelingen einer Europäischen Kapitalmarktunion vor."

Die Broschüre ist unter www.voeb.de/de/publikationen abrufbar.

Über den VÖB
Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, ist ein Spitzenverband der deutschen Kreditwirtschaft. Er vertritt die Interessen von 64 Mitgliedern, darunter die Landesbanken sowie die Förderbanken des Bundes und der Länder. Die Mitgliedsinstitute des VÖB repräsentieren mit über 2.686 Milliarden Euro 35 Prozent der Bilanzsumme des deutschen Bankenmarktes (Geschäftsjahr 2013). Mit knapp 76.000 Beschäftigten nehmen die öffentlichen Banken ihre Verantwortung für Mittelstand, Unternehmen, die öffentliche Hand und Privatkunden wahr und sind in allen Teilen Deutschlands fest in ihren Heimatregionen verwurzelt. Mit 46 Prozent sind die VÖB-Mitgliedsbanken Marktführer bei der Kommunalfinanzierung und stellen zudem rund 23 Prozent aller Unternehmenskredite in Deutschland zur Verfügung.

Weitere Informationen unter: www.voeb.de

Aussender: Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands e.V. (VÖB)
Ansprechpartner: Dominik Lamminger
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Tel.: +49 (0)30 8192-162
Website: www.voeb.de

Quelle: www.pressetext.com/news/20150217012
PDF: www.pressetext.com/news/media/20150217012