Studie: Smartphone mittlerweile beliebteste Gaming-Plattform

istock-com-cybrainWer häufig öffentliche Verkehrsmittel nutzt, hat es sicherlich bereits geahnt, und eine Erhebung des Marktforschungsinstituts IHS Technology konnte es nun belegen: Spiele für Smartphones boomen wie nie zuvor.

Umsätze für mobile Spiele steigen rasant

Wie sehr Smartphone-Games auf dem Vormarsch sind, hat der Hightech-Verband Bitkom in einer Pressemitteilung über die Erhebung zusammengefasst. Demnach rechnete man für das Jahr 2014 beim Umsatz mit Spielen für mobile Endgeräte mit einem Plus von 465 Millionen Euro, was gegenüber dem Vorjahr einem Anstieg von einem Drittel entspricht.

Zwar macht diese Summe auf den ersten Blick einen recht kleinen Anteil des Gesamtumsatzes mit Computer- und Videospielen (2014: 2,58 Milliarden Euro) aus, jedoch erschließt sich bei genauerem Hinsehen, wie beeindruckend diese Zahl tatsächlich ist. Schließlich sind Games für Smartphone oder Tablet-Computer häufig kostenlos bzw. kosten nur ein paar Euro, während ein aktuelles Spiel für die PS4, etwa das beliebte Game FIFA 16, etwa 60 bis 80 Euro einbringt. Bei Spielen für mobile Endgeräte, die in Form von Apps angeboten werden, werden die Umsätze nicht beim Kauf erzielt, sondern zu einem späteren Zeitpunkt durch sogenannte In-App-Käufe.

Eine clevere Strategie für die Umsatzsteigerung ist im Übrigen das Anbieten von Willkommensboni. So erhalten Gamer etwa mit dem StarGames Bonus Code einen Willkommensbonus von bis zu 200 Euro. Voraussetzung für den Erhalt des Vorteils ist in diesem Fall, dass Nutzer ein Konto auf der Plattform einrichten, eine erste Einzahlung tätigen und im Anschluss natürlich auch spielen.

29 Millionen Menschen in Deutschland sind Gamer

Wie die Erhebung zeigt, waren 2014 zwei von fünf Personen über 14 (42 Prozent) hierzulande Gamer, was rund 29 Millionen begeisterten Spielern entspricht. Im Vorjahr spielten lediglich 36 Prozent der Deutschen. Besonders gewachsen ist offensichtlich die Begeisterung der Frauen: 2013 spielten noch 30 Prozent der Frauen, 2014 waren es bereits 39 Prozent. Der Grund für dieses beeindruckende Plus sind Games für Smartphones und Tablet-PCs, die einen noch leichteren und spontaneren Zugang zum Spielemarkt ermöglichen. Das Installieren der Anwendungen auf dem Gerät ist kinderleicht, zudem kann nach Lust und Laune quasi überall gespielt werden. Tatsächlich legen vor allem Jugendliche ihr Smartphone kaum noch aus der Hand, wobei es neben Messaging-Diensten eben insbesondere Spiele sind, die dem Zeitvertreib bei der Fahrt in Bus oder Bahn dienen.

Bild: © istock.com/cybrain