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Energieeffizienzpotenziale bei Querschnittstechnologien (© dena)

Industrie und Gewerbe: 30 Prozent Einsparpotenzial bei der Wärmeversorgung

Berlin (pts012/21.12.2015/13:30) – Fast jeder verarbeitende Betrieb nutzt industrielle Wärme, sei es zur Dampf- und Heißwassererzeugung oder für den Betrieb von Brennöfen und Trocknungsanlagen. Mit einem Anteil von 57 Prozent am industriellen Gesamtendenergieverbrauch ist Prozesswärme das mit Abstand energieintensivste Anwendungsfeld. Unternehmen aus Industrie und Gewerbe können durch Energieeffizienzmaßnahmen Einsparpotenziale von häufig 30 Prozent bei der Prozesswärmeversorgung erzielen.

Weiterbildung per Mausklick

Fernlehrgang „Energieeffizienz im Baudenkmal“

Darmstadt (pts010/11.05.2015/10:00) – Nach den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder gibt es allein in Deutschland rund 40 Millionen Wohnungen. Davon wurden knapp zwei Drittel vor dem Inkrafttreten der ersten Wärmeschutzverordnung errichtet. Sie sind renovierungsbedürftig, da sie nicht mehr den heutigen energetischen Anforderungen entsprechen. Besondere Bedingungen sind hier bei der Sanierung von historischen – insbesondere denkmalgeschützten – Gebäuden zu beachten. Deshalb ist der Kurs „Auffrischung für Energieeffizienz-Experten – Energieeffizienz im Baudenkmal“ für 2016 vorgesehen. Er will Planern hierzu aktuelle Kenntnisse vermitteln sowie Grenzen und Möglichkeiten aufzeigen.

Computer (Foto: Deutsche Energie-Agentur GmbH, dena)

Rechenzentrum: 65 Prozent Energieersparnis bei doppelter Leistung

Berlin (pts009/11.09.2014/10:00) – Dass das Potenzial von Green-IT noch lange nicht ausgeschöpft ist, belegt ein Projekt der erecon AG. Trotz einer Verdopplung der Rechenleistung konnte das Unternehmen durch gezielte Energieeffizienzmaßnahmen den Stromverbrauch seines Rechenzentrums um 65 Prozent verringern. Dadurch werden jährlich Stromkosten in Höhe von 12.400 Euro eingespart. Für das vorbildliche Engagement zur Senkung des Stromverbrauchs von IT-Infrastrukturen wurde die erecon AG im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz von der Deutschen Energie-Agentur (dena) mit dem 2. Platz beim Energy Efficiency Award 2013 ausgezeichnet.

Neue Wärmepumpe

Prozesswärmenutzung ersetzt Ölkessel

Berlin/Buchenau (pts013/13.01.2014/15:00) – Die Roth Werke, Hersteller von Energie- und Sanitärsystemen, wurden im Dezember 2013 für das Projekt „Energieeffiziente Heizung und Kühlung mittels Prozesswärmenutzung“ mit dem Label „Best Practice Energieeffizienz“ der Deutschen Energie-Agentur (dena) ausgezeichnet. Mit Hilfe von Prozess-Abwärme und neuer energieeffizienter Anlagen wird eine 3.300-Quadratmeter-Produktionshalle am Stammsitz Buchenau seit April 2011 effizient beheizt.

Roth produziert in der Halle PE-Behälter mit einem Fassungsvermögen bis 3.000 Liter. „Bis April 2011 haben zwei ältere Ölkessel für die Beheizung der Halle gesorgt“, so Volker Hedderich, der Energiemanager des Familienunternehmens, über die Ausgangslage.

Stromerzeugung und -nutzung

Erweitertes Angebot mit TU Darmstadt: Fernlehrgänge zum modernen Bauen

Darmstadt (pts011/12.11.2013/10:00) – Die Ina Planungsgesellschaft mbH (ina) und die Technische Universität (TU) Darmstadt, Fachbereich Architektur, führen Fernlehrgänge zum zeitgemäßen Bauen und Sanieren durch. Die Anmeldung und Teilnahme an den praxisbezogenen Qualifizierungen sind jederzeit und online möglich. Neu angeboten wird jetzt der Fortbildungslehrgang „Auffrischung für Energieeffizienz-Experten“. Seine 16 Unterrichtseinheiten widmen sich der elektrischen Energie. Denn der Haushaltsstrom und dessen Nutzung rücken immer mehr in den Fokus der Betrachtungen: Photovoltaik in Kombination mit Wärmepumpen avanciert zu einem vielversprechenden Anlagenkonzept, insbesondere im Hinblick auf den ab 2021 von der EU geforderten Niedrigstenergiestandard. Der Lehrgang vermittelt heutige Grundlagen und den Stand der Technik. Er geht auch auf die Konzeptionen und Umsetzungsmöglichkeiten ein.