Endometriumablation

Studie belegt: Nur 6,1 % aller Gebärmutterentfernungen notwendig

Marburg (pts015/22.11.2013/11:30) – Nur 6,1 Prozent aller in Deutschland durchgeführten Gebärmutterentfernungen (Hysterektomie) werden aufgrund bösartiger Erkrankungen gemacht. Das stellte eine Studie des Robert-Koch-Instituts (RKI) jetzt fest. Es lag demzufolge bei einem relativ kleinen Teil der befragten Frauen eine Krebserkrankung der Gebärmutter oder der Eierstöcke vor, die eine Gebärmutterentfernung rechtfertigte.

Bei allen anderen Frauen, die an der Studie teilnahmen – immerhin 90 Prozent – lag eine gutartige Erkrankung vor. Dennoch wurde auch bei ihnen eine Hysterektomie vorgenommen. Viel zu häufig und vor allem unnötig, denn es gibt eine ganze Palette an organerhaltenden Behandlungsmethoden. Diese sollten grundsätzlich zuerst von den behandelnden Ärzten in Erwägung gezogen werden, bevor betroffenen Frauen eine Gebärmutterentfernung vorgeschlagen wird.

Menorrhagie: Wenn die Monatsblutung das Leben bestimmt

Marburg (pts018/02.03.2012/12:00) – Der Beginn der Monatsblutung ist für jede Frau ein einschneidendes Erlebnis, ebenso wie das Ausbleiben der Regel mit den einsetzenden Wechseljahren etwa um das 50. Lebensjahr. In den etwa 40 Jahren zwischen Beginn und Ende der Periode hat jede Frau durchschnittlich 400 bis 500 Monatsblutungen mit einer Dauer von jeweils vier bis sechs Tagen erlebt.

Wissenschaftler befürworten organerhaltende Therapie von Menstruationsstörungen

Frankfurt (pts/24.01.2011/13:00) – Unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Gallinat, weltweit anerkannter Experte für hysteroskopisch-gynäkologische Operationen, fand am 3. und 4. Dezember in Hamburg das erste Expertentreffen zur bipolaren Hochfrequenzablation statt. Neueste medizinische und ökonomische Erkenntnisse wurden präsentiert und Schritte zur Förderung dieser innovativen Therapie in Deutschland wurden intensiv diskutiert.