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Infografik: Öl? Internet! | Statista

Marktkapitalisierung der wertvollsten börsennotierten Unternehmen der Welt

Ende Juli war es erstmals soweit: Für einige Minuten waren Apple, Google, Microsoft, Amazon und Facebook die fünf wertvollsten Unternehmen der Welt. Inzwischen hat der Ölkonzern ExxonMobil die Phalanx der Tech- und Internetriesen zwar wieder durchbrochen, aber die aktuelle Entwicklung zeigt doch, wie sehr sich die Machtverhältnisse verschoben haben. Noch 2006 dominierten Mineralölkonzerne das Ranking der wertvollsten börsennotierten Unternehmen der Welt. Heute, so scheint es, ist Internet das neue Öl.

Infografik: So viel führen Tech-Riesen an den Staat ab | Statista

So viel Steuern führen Tech-Riesen an den Staat ab

Apple zahlt kaum Steuern, heißt es immer mal wieder in Presseartikeln. Und tatsächlich, der effektive Steuersatz (das Verhältnis von tatsächlich gezahlten Steuern zum unversteuerten Gewinn) des Unternehmens liegt bei nur 26 Prozent. Es ist aber nicht so, dass Steuervermeidung à la Apple in den Staaten eine Ausnahme wäre. Im Durchschnitt beläuft sich der Effektivsteuersatz bei den 100 größten amerikanischen Unternehmen auf 28,6 Prozent. Obwohl sich das iPhone-Unternehmen größte Mühe gibt, möglichst wenig an den Staat abzuführen, hat es im vergangenen Jahr immer noch 14 Milliarden US-Dollar Einkommenssteuer zahlen müssen. Das ist mehr als IBM, Microsoft und Google zusammen. Eine Ausnahme bildet übrigens Facebook mit deutlich überdurchschnittlichen 40 Prozent.

Infografik: WhatsApp populärer als Facebook | Statista

WhatsApp populärer als Facebook

44 Prozent der Onliner in Deutschland nutzen der ARD/ZDF-Onlinestudie 2015 zufolge täglich WhatsApp. Was als nützliche App für Gruppenchats und Gratis-Alternative zur SMS begann, ist hierzulande mittlerweile die populärste Social-Media-Plattform überhaupt. Der Messenger ist sogar deutlich populärer als Facebook, das nur von 23 Prozent täglich genutzt wird. Allzu groß dürfte der Ärger darüber in der Facebook-Zentrale jedoch nicht sein. Schließlich gehört WhatsApp seit der 19-Milliarden-Dollar-Übernahme im vergangenen Jahr zur Familie. Im Rest der USA dürfte man allerdings verwundert auf die Zahlen aus Deutschland schauen. Dort ist WhatsApp nur eine von vielen Chat-Apps, die an Facebook und Co. nicht vorbeikommen.

Infografik: Nutzer-Status unbekannt | Statista

Aktivitäten von Facebook-Nutzern im vergangenen Monat

Mit mehr als 1,5 Milliarden aktiven Nutzern ist und bleibt Facebook das mit Abstand größte soziale Netzwerk der Welt. Die Art und Weise, in der die Plattform genutzt wird, befindet sich jedoch im stetigen Wandel. So tritt das Teilen persönlicher Status-Updates immer mehr in den Hintergrund, stattdessen werden vermehrt externe Inhalte geteilt, konsumiert oder kommentiert. Vor allem Videos spielen bei Facebooks Wandlung zur Anlaufstelle für Content aller Art eine große Rolle. So ist das Ansehen von Videos laut GlobalWebIndex inzwischen die zweitbeliebteste Aktivität unter Facebooks zahlreichen Nutzern.

Infografik: So auskunftsfreudig ist Facebook bei Behördenanfragen | Statista

So auskunftsfreudig ist Facebook bei Behördenanfragen

Regierungen und Behörden weltweit haben im ersten Halbjahr 2015 bei Facebook 41.214 Anträge auf die Herausgabe von Nutzerdaten eingereicht, das sind 18 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Für die Bundesrepublik weist der Bericht 2.344 Anfragen zu insgesamt 2.716 Accounts aus. Allerdings scheint Facebook gegenüber deutschen Behörden nur wenig auskunftsfreudig zu sein. Nur bei etwa jeder Dritten Anfrage (35,7 Prozent) stellte das Soziale Netzwerk Daten zur Verfügung. Außerdem hat Facebook in 188 Fällen den Zugang zu Inhalten aus Deutschland auf Grund von Hass-Reden und Holocaustleugnung eingeschränkt.

Infografik: Facebook-Lineup umfasst jetzt über 2,7 Milliarden Accounts | Statista

Facebook-Lineup umfasst jetzt über 2,7 Milliarden Accounts

Gestern gab Instagram bekannt, die Grenze von 400 Millionen Nutzern durchbrochen zu haben. Damit umfasst das Lineup von Facebook – zu dem neben der Foto-Sharing-Plattform auch WhatsApp gehört – nunmehr über 2,7 Milliarden aktive Accounts. Konkurrenz muss das größte Soziale Netzwerk derzeit praktisch nicht fürchten. Allenfalls YouTube sollte, mindestens soweit es den Wettbewerb um Werbegelder betrifft, ernst genommen werden. Twitter dagegen ist mit 304 Millionen Nutzern weit abgeschlagen.

Infografik: Fast niemand vertraut Facebook | Statista

Fast niemand vertraut Facebook

Gerade mal neun Prozent der Deutschen, die Facebook kennen, halten das Unternehmen in Bezug auf seinen Umgang mit persönlichen Daten für vertrauenswürdig. Das ist ein Ergebnis des im Auftrag der Deutschen Telekom erstellten Sicherheitsreports 2015. Überhaupt scheinen Internet- und Telekommunikationsunternehmen in Punkto Datenschutz keinen guten Ruf zu haben. So halten nur 22 Prozent Apple für vertrauenswürdig, 18 Prozent glauben, dass Apple persönliche Daten nur im Sinne der Verbraucher verwendet und 16 Prozent trauen dies Google zu. Spitzenreiter in Sachen Datenschutz ist übrigens die Telekom selbst: 46 Prozent trauen dem deutschen Telekommunikationsriesen beim Umgang mit persönlichen Daten.

Infografik: Messenger-Apps verdrängen SMS | Statista

Messenger-Apps verdrängen SMS

22,5 Milliarden SMS haben die Deutschen laut Bundesnetzagentur im vergangenen Jahr verschickt, das entspricht einem Rückgang von rund 41 Prozent. Damit ist das Kurznachrichtenvolumen das zweite Jahr in Folge stark eingebrochen. Noch bis vor zwei Jahren legte die Zahl der in Deutschland verschickten SMS Jahr für Jahr deutlich zu. 2012 waren es mit 59,8 Milliarden SMS noch fast dreimal so viele. Der deutliche Rückgang ist vor allem der zunehmenden Verbreitung von Smartphones und der damit einhergehenden Nutzung von Messenger-Apps wie WhatsApp geschuldet.

Infografik: Mobile Werbung treibt Facebooks Wachstum | Statista

Facebooks Werbe-Umsatz zu 73 Prozent mobil

Rund eine Milliarde US-Dollar Umsatz hat Facebook im ersten Quartal 2015 mehr erwirtschaftet als noch im Vorjahreszeitraum. Davon entfällt das Gros auf mobile Werbung, die mittlerweile rund 73 Prozent von Facebooks gesamten Werbeeinnahmen ausmacht. Konkret verdiente das Unternehmen mit Anzeigen auf Smartphones und Tablets zwischen Januar und März 2.421 Millionen US-Dollar und damit über 80 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Bei Desktop-Werbung war der Umsatz dagegen rückläufig: 896 Millionen US-Dollar sind gleichbedeutend mit einem Minus von 3,6 Prozent.

Infografik: Twitter bleibt als Trafficlieferant unbedeutend | Statista

Twitter bleibt als Trafficlieferant unbedeutend

In den kommenden Tagen werden Facebook und Twitter ihre aktuellen Quartalszahlen vorlegen. Während die Anleger mit der Entwicklung des sozialen Netzwerks vermutlich mehr als zufrieden sein können, hat sich das Nutzer-Wachstum beim Mikroblogging-Dienst zuletzt deutlich abgeschwächt. Auch ein weiterer Wert dürfte in der Führungsetage des Unternehmens nicht gerade für Begeisterung sorgen. Während Facebooks Bedeutung als Trafficlieferant für andere Webseiten im letzten Jahr deutlich an Bedeutung gewonnen hat – im Dezember lag der Anteil des von Facebook kommenden Traffics am Gesamtraffic von Webseiten laut Shareaholic bei rund 25 Prozent – stagniert der von Twitter kommende Referral-Traffic bei unter einem Prozent. Die Untersuchung basiert auf mehr als 300.000 Webseiten weltweit und über 400 Millionen eindeutigen Besuchern pro Monat.